Kosmetik mit Jojobaöl

2014-06-06

Jojobaöl ist eigentlich ein flüssiges Wachs. Es zählt zu den wertvollsten Wirkstoffen der Naturkosmetik. Pur aufgetragen oder als Bestandteil von Salben wird das Öl gerne auch als "flüssiges Gold" für Haut und Haar bezeichnet. Indianer verwenden es schon seit Jahrhunderten zu Pflege- und Heilzwecken.

Wie wird Jojobaöl gewonnen?

Der Jojoba-Strauch ist eine Wüstenpflanze, die sich mit vier Meter langen Wurzeln die notwendige Feuchtigkeit tief aus dem Boden holt. Er gedeiht vor allem in den Gebirgswüsten in Mexiko und in den sandigen Gegenden im Süden der USA. Seine Früchte bringt der Jojoba-Strauch in Form von olivengroßen Nüssen hervor, aus denen das kostbare Öl - am besten kalt - gepresst wird.

Warum ist das "flüssige Gold" so wertvoll?

Im Gegensatz zu anderen Ölen, wie zum Beispiel Sonnenblumenöl oder Olivenöl, ist das geruchsneutrale Jojobaöl keineswegs fettend, sondern hat eine angenehme, flüssige Konsistenz. Dadurch wird das Öl extrem schnell von der Haut aufgenommen, dringt durch die Poren bis in die untersten Hautschichten ein und kann dort seine Wirkung voll entfalten.

Wann sollte man es anwenden?

Jojobaöl wirkt feuchtigkeitsspendend und entzündungshemmend. Trockene und irritierte Haut wird beruhigt und erhält einen zarten Schimmer, Neurodermitis kann gelindert werden. Das hochwertige Öl wird auch von fettiger Haut gut aufgenommen und wirkt regulierend auf die Talgproduktion, wodurch es häufig gegen Akne zum Einsatz kommt. Es ist außerdem dem körpereigenen Hautfett sehr ähnlich und zählt zu den hautverträglichsten Substanzen, die der Forschung bis jetzt bekannt sind. Wird das Jojobaöl kalt gepresst und in seiner reinen Form angewendet, sind allergische Reaktionen so gut wie ausgeschlossen.

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(Verfasserin: Romy Ende, www.stylesy.de)